Sozialbetreuung von Flüchtlingen durch

Aufgrund der stark gestiegenen Zahl von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung nach Deutschland fliehen, steht das Land NRW und die betreuenden Organisationen vor großen humanitären Herausforderungen.

Die Lebenserfahrungen von Flüchtlingen und Asylbewerbern sind häufig durch politische Verfolgung, Flucht und fundamentale Armut geprägt. In Deutschland befinden sich diese Menschen in Zwischeneinrichtungen, in laufenden Asylverfahren oder in der Phase der Aufenthaltsduldung. Sie erleben defizitäre Lebenslagen und diffuse Perspektiven. Erhalten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

übernimmt und realisiert die sozialpädagogische Betreuung, Förderung und Beratung von Flüchtlingen und Asylbewerbern aus aller Welt. Bewerkstelligt u.a. eine 24h-rund-um-die-Uhr-Begleitung von Bewohnern verschiedener Einrichtungen und Unterkünfte. Handelt in enger Kooperation mit weiteren beteiligten Organisationen wie z.B. der Bezirksregierung und anderen Fachdiensten.

Merkmale & Setting

Die Sozialbetreuung für Flüchtlinge und Asylbewerber verwirklicht im Schichtdienst. Die Mitarbeiter stehen den Bewohnern rund um die Uhr als Erstkontakt und Ansprechpartner zur Verfügung. Begleiten diese durch umfassende Hilfeangebote. Sind Mittler zwischen den Bewohnern und der `Außenwelt´.

Sie geben neuen Bewohnern unmittelbar nach deren Ankunft Orientierung und Hilfestellungen für das Zusammenleben. Sie unterstützen diese bei deren Eingewöhnung, den alltäglichen Herausforderungen und der Anpassung an die neuen soziokulturellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten. Helfen bei gesundheitlichen Problemstellungen wie psychischen Belastungen.

Die Sozialbetreuung der Flüchtlinge und Asylbewerber bei basiert auf dem Aufbau vertrauensvoller Beziehungen, der grundlegenden Akzeptanz des Anders-Seins und der Orientierung am Prinzip `Hilfe zur Selbsthilfe´. Sie beinhaltet neben selbstverständlichen Vis-a-Vis-Kontakte ebenso Teamsitzungen, Netzwerkarbeit oder Verwaltungstätigkeiten.

Mögliche Leistungen von

  • Sozialbetreuung für Asylbewerber & Flüchtlinge im Schichtdienst
  • Erstkontakt und Ansprechpartner vor Ort
  • Begleitung der Ankunftssituation & Check-In
  • Informationen über Abläufe in der Unterbringungseinrichtung
  • Bekanntmachung mit der Umgebung und Förderung der Eingewöhnung
  • Hilfestellungen für das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturkreise
  • Unterstützung bei alltäglichen Herausforderungen
  • Betreuung von Kindern und Jugendlichen
  • Organisation und Durchführung von Freizeitaktivitäten & Veranstaltungen
  • Organisation bedarfsorientierter sozialer Betreuungs- & Beschäftigungsmaßnahmen
  • Persönliche Gespräche mit den Bewohnern
  • Hilfestellungen bei gesundheitlichen Problemen und psychischen Belastungen
  • Unterstützung bei Arztbesuchen oder Krankenhausaufenthalten
  • Förderung der Anpassung an neue soziokulturelle und gesellschaftlichen Gegebenheiten
  • Sozialpädagogische Beratung bei persönlichen und familiären Problemstellungen
  • Angebot sozialer, sprachlicher und beruflicher Orientierungshilfen
  • Unterstützung bei der Durchführung religiöser Handlungen
  • Förderung der Entwicklung von Eigeninitiative und Motivation
  • Frühzeitiges Erkennen und Lösen von Konflikten
  • Durchführung von Maßnahmen der Ersten Hilfe bei Bedarf
  • Organisierende Unterstützung der Mitarbeiter der Bezirksregierung
  • Vermittlung weiterer Ansprechpartner und Fachdienste
  • Hilfen im Umgang mit Behörden
  • Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Schaffung von Akzeptanz für die Einrichtung im gesellschaftlichen Umfeld

Qualifikation unserer Mitarbeiter

Für die Sozialbetreuung von Flüchtlingen/Asylbewerbern setzt Fachkräfte mit hoher fachlicher und persönlicher Kompetenz und entsprechende Ergänzungskräfte ein.

Dazu gehören Sozialarbeiter, staatlich geprüfte Erzieher, Dipl.-Pädagogen, Sozialpädagogen, Dipl.-Sportpädagogen, etc. oder Fachkräfte mit gleichwertigen Erfahrungen und Kenntnissen, die in der Praxis zur Erledigung der zu erfüllenden Aufgaben befähigen.

Sie besitzen Kenntnisse über die politischen und sozialen Verhältnisse der wichtigsten Herkunftsländer, interkulturelle Kompetenzen, eine Erste-Hilfe-Ausbildung, ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis sowie Fremdsprachenkenntnisse.

Sie verfügen über ein hohes Maß an persönlichem Engagement, Flexibilität und die Fähigkeit, sich auf einen ständig wechselnden Personenkreise und Menschen aus anderen Kulturkreisen mit unterschiedlichsten Problemstellungen einzustellen.